CL in aller Welt - Eine Bewegung in der Kirche

CL in aller Welt

Seit den Anfängen der Bewegung war es Don Giussani ein Anliegen, die Jugendlichen zu einer Weltaufgeschlossenheit zu erziehen, die der katholischen Kirche eigen ist

Schon 1962 begann unter der Verantwortung von Gymnasiasten eine missionarische Präsenz in Belo Horizonte, Brasilien. Schritt für Schritt verbreitete sich die Erfahrung – dank persönlicher Begegnungen von Don Giussani und durch die Ferien, die die ersten Schüler von GS gemeinsam verbrachten – in verschiedenen Regionen Italiens, angefangen von der Adriaküste, über das Trentino bis nach Sizilien. In den siebziger Jahren entstanden Gemeinschaften von CL auch in anderen Gebieten Italiens, in der Schweiz, in Spanien, Brasilien, Uganda und im Kongo. Und auch jenseits des eisernen Vorhangs, in Jugoslawien, Polen und der Tschechoslowakei fand die Bewegung Anhänger. „Wichtiger als die geographische Verbreitung war aber die Präsenz der Bewegung in jedem sozialen und kirchlichen Bereich: in Schule und Universität, in der Welt der Arbeit, im caritativen Bereich, in Kultur, Musik, Theater usw.“, schreibt Don Massimo Camisasca in seinem Buch über die Geschichte der Bewegung (Comunione e Liberazione. La ripresa, 1969-1976).

In den achtziger Jahren verbreitet sich die Bewegung dank vieler Studenten, die Semester im Ausland verbrachten, auch in vielen Universitäten in Nord- und Südamerika. Außerdem, auch manchmal aus zufälligen Gründen (Arbeitsplatzwechsel, Freundschaften oder unerwartete Zusammenarbeiten), entstehen und wachsen Gruppen auch in Frankreich, Belgien, Irland, Großbritannien, Japan, Taiwan und der ehemaligen Sowjetunion, später Russland. Zusätzlich zu diesen Begebenheiten kamen mit dem Jahren immer dringlicher werdende Einladungen von Seiten der Bischöfe und Priester aus verschiedenen Teilen der Erde, woraufhin CL Priester oder Laien der Bewegung schickte. Ein Beispiel dafür ist Deutschland, wo Bischof Oskar Saier 1979 vier Studenten von CL nach Freiburg einlud.

Am 29. September 1984 empfing Papst Johannes Paul II. anlässlich des 30jährigen Bestehens von Comunione e Liberazione 10.000 Mitglieder in Audienz und trug ihnen auf: „Geht zu allen Völkern und bringt ihnen die Wahrheit, die Schönheit und den Frieden, dem man in Christus, dem Erlöser, begegnet!“ Mit dieser Aufforderung begann für die Bewegung eine neue missionarische Zeit. Inzwischen ist CL in über neunzig Ländern auf allen Kontinenten vertreten.

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