Carrón (CL): „Das Leben eines jeden hängt an einem Faden. Weshalb lohnt es sich zu leben?“ - Pressemitteilungen

Carrón (CL): „Das Leben eines jeden hängt an einem Faden. Weshalb lohnt es sich zu leben?“

Julián Carrón

14.11.2015 - Terroranschläge in Paris

Comunione e Liberazione schließt sich dem Mitgefühl, dem Schmerz und dem Gebet von Papst Franziskus für die Opfer der Attacken von Paris und für das französische Volk an: „Diese Dinge sind schwer zu verstehen. Für sie gibt es keine Rechtfertigung, das ist nicht menschlich.“ (Papst Franziskus am Telefon mit TV2000)

Der Präsident der Fraternität von CL, Don Julián Carrón erklärte: „Eines steht uns offen vor Augen: Unser Leben hängt an einem Faden, wenn man überall und in jedem Augenblick erschossen werden kann, im Restaurant, im Stadion oder während eines Konzerts. Die Möglichkeit eines gewaltsamen und brutalen Todes ist auch in unseren Städten zur Wirklichkeit geworden. Deshalb stellen uns die Ereignisse von Paris vor die entscheidende Frage: Weshalb lohnt es sich zu leben? Es ist eine Herausforderung, der niemand von uns ausweichen kann. In der Suche einer angemessenen Antwort auf die Frage nach dem Sinn unseres Lebens liegt das einzige Gegengift gegen die Angst, die uns überkommt, wenn wir in diesen Stunden das Fernsehen anschauen. Hierin liegt das Fundament, das kein Terror zerstören kann.“

„Bitten wir den Herrn, dass wir uns dieser schrecklichen Herausforderung mit den Empfindungen Christi stellen können, der sich nicht von der Angst besiegen ließ: ‚Er wurde geschmäht, schmähte aber nicht; er litt, drohte aber nicht, sondern überließ seine Sache dem gerechten Richter‘ (1. Petr. 2,23). Mit dieser Gegenwart in den Augen, können wir sogar den Tod anschauen, angefangen bei denen, die das Leben in Paris verloren haben. Wir können unseren Kindern eine Bedeutung anbieten, angesichts dieser Bluttaten, und einem jeden von uns einen Grund, um am Montagmorgen zur Arbeit zurückzukehren, um eine Welt auf der Höhe unserer Menschlichkeit aufzubauen, mit der Gewissheit der Hoffnung, die in uns ist.“ Mit diesen Worten lud Don Carrón alle Freunde der Bewegung ein, sich den Gebetsvigilien anzuschließen, die in den Diözesen vorgeschlagen werden, in Einheit mit dem Papst und der ganzen Kirche.

Pressestelle von CL

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