Weihnachten 2013. Das Plakat von Comunione e Liberazione - Weitere Dokumente

Weihnachten 2013. Das Plakat von Comunione e Liberazione

11.12.2013


Wie jedes Jahr gibt die Bewegung Comunione e Liberazione ein Weihnachtsplakat heraus mit einem Bild und kurzen Texten, die uns helfen sollen, das Geheimnis der Heiligen Nacht besser zu verstehen.

Dieses Jahr ist das Bild die Geburt Christi von Federico Barocci (1598, Pinacoteca Ambrosiana, Mailand). Die Texte sind von Papst Franziskus aus der Enzyklika Lumen fidei (53 und 57) und
von Luigi Giussani aus dem Buch Un evento reale nella vita dell’uomo (1990-1991) (Ein reales Ereignis im Leben des Menschen, Bur, Mailand 2013, S. 326-328).


Hier sind die beiden Texte:


"Christus zu begegnen und sich von seiner Liebe ergreifen und führen zu lassen, weitet den Horizont des Lebens und gibt ihm eine feste Hoffnung, die nicht zugrunde gehen lässt. Der Glaube ist keine Zuflucht für mutlose Menschen, er gibt dem Leben vielmehr eine Weite. Er lässt eine große Berufung entdecken, die Berufung zur Liebe. Und er garantiert, dass diese Liebe verlässlich ist und dass es sich lohnt, sich ihr zu übereignen. Denn ihr Fundament ist die Treue Gottes, die stärker ist als all unsere Schwäche. Der Glaube ist nicht das Licht, das all unsere Finsternis vertreibt, sondern die Leuchte, die unsere Schritte in der Nacht leitet, und dies genügt für den Weg. Dem Leidenden gibt Gott nicht einen Gedanken, der alles erklärt, sondern er bietet ihm seine Antwort an in Form einer begleitenden Gegenwart."
(Papst Franziskus)

"Das Christentum ist die Beziehung, die Christus mit dir eingeht. Nicht du legst sie fest, sondern Christus. Vielleicht hast du ihm noch vor einer Minute nicht ins Gesicht geschaut, und dann bindet er dich an sich. Du kannst weitere dreißig Jahre an ihm vorbeischauen, und nach dreißig Jahren ist er weiter bereit, diese Beziehung mit dir einzugehen. Die Entscheidung für das Leben besteht im Ja, mit dem du auf diese Beziehung Christi antwortest, als Mensch, als verwundeter Mensch, als tödlich Verwundeter. Das Ich wird zum Protagonisten, wenn es weiß, wofür es lebt, wenn es seine Bestimmung anerkennt. Denn es wartet gleichsam vor der Tür, in der Kälte von einem Fuß auf den anderen tretend, in der Vorahnung der Wärme, die es im Haus erwartet."
(Luigi Giussani)

Hier das Plakat als PDF

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