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Ostern 2016. Das Plakat von Comunione e Liberazione

13.03.2016

Wie jedes Jahr gibt die Bewegung Comunione e Liberazione ein Osterplakat heraus mit einem Bild und kurzen Texten, die uns helfen sollen, das Geheimnis von Ostern besser zu verstehen.

Dieses Jahr ist das Bild ein Detail von Christus und die Ehebrecherin von Jean Dedieu (Chorumgang Kathedrale von Chartres, um 1680).

Die Texte sind von Papst Franziskus aus Der Name Gottes ist Barmherzigkeit und von Luigi Giussani aus den Exerzitien der Fraternität von CL, 1987.

Hier sind die beiden Texte:

Die Verwundbarkeit unserer Zeit ist auch das: der mangelnde Glaube daran, dass es Erlösung gibt, eine Hand, die uns aufhebt, eine Umarmung, die uns rettet, uns vergibt, uns aufnimmt, uns mit unendlicher Liebe überschwemmt, geduldig, nachtsichtig. Die uns wieder in die Spur setzt.
Wenn man die Umarmung der Barmherzigkeit erlebt, wenn man sich umfangen lässt, sich anrühren: Erst dann kann das Leben sich ändern, weil wir versuchen, auf dieses gewaltige und unerwartete Geschenk zu antworten, das in den Augen der Menschen mitunter "ungerecht" wirkt, weil es so überreichlich fließt.
Papst Franziskus

Als der Hauptmann Jesus sah, als die Samariterin sich ganz durchschaut und beschrieben fühlte, als die Ehebrecherin hörte: "Auch ich verurteile dich nicht. Geh und sündige von jetzt an nicht mehr", als Johannes und Andreas jenes Gesicht sahen, das sie anschaute und mit ihnen sprach, da tauchten sie in seine Gegenwart ein. In die Gegenwart Christi eintauchen, der uns seine Gerechtigkeit zuteil werden lässt, ihn anschauen: Das ist die Bekehrung, die uns von Grund auf verändert. Das heißt, sie macht uns zu Menschen, denen vergeben ist. Wir brauchen ihn nur anzuschauen, wieder an ihn zu denken, und uns ist vergeben.
Luigi Giussani

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